IBM Lotus Connector

Installation und Konfiguration

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Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird auf die geschlechtsspezifische Differenzierung, z.B. Benutzer/-innen, verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.

Infrastrukturelle VorbereitungenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Auf dem IBM Domino Server muss ein Service laufen, dass die DIIOP-Datei für externen Anwendungen zur Verfügung stellt.

IBM-Doku: https://www-10.lotus.com/ldd/dominowiki.nsf/dx/DIIOP_Usage_and_Troubleshooting_Guide

InstallationPermanenter Link zu dieser Überschrift

Vor der Installation des IBM Lotus Connector Plugins muss sichergestellt werden, dass der Mindbreeze Server bereits installiert ist und dieser Connector auch in der Mindbreeze Lizenz inkludiert ist.

Wenn die Lizenz die Verwendung des IBM Lotus Crawler nicht erlaubt, wird folgende Warnung im Microsoft Application Event Log angezeigt:

Konfiguration von MindbreezePermanenter Link zu dieser Überschrift

Verbinden Sie sich zum Mindbreeze Management Center (https://yourappliance:8443) und klicken Sie auf „Configuration“. Im Indices-Tab das Symbol „Add new index“ auswählen um einen neuen Index zu erstellen.

Konfiguration des IndexPermanenter Link zu dieser Überschrift

Fügen sie einen Indexpfad, e.g. „C:\Index“ hinzu. Wenn nötig muss der Display Name des Fabasoft Mindbreeze Enterprise – Index Services und des dazugehörigen Fabasoft Mindbreeze Enterprise – Filter Service angepasst werden.

Konfiguration der IBM Lotus DatenquellePermanenter Link zu dieser Überschrift

Das Hinzufügen einer neuen Drittanbieterdatenquelle erfolgt über einen Klick auf das “Add new custom source”-Symbol rechts unten.

Um sich mit dem Lotus Domino Server zu verbinden und die Datenquelle zu crawlen muss die folgende Information angegeben werden:

  • Lotus Domino Server: DNS oder IP Adresse.
  • Lotus Domino Port: TCP Port. (Port unter dem man die DIIOP-Datei erreichen kann (Bsp.: http://YOURSERVER/diiop_ior.txt))
  • Privileged Logon Account: Benutzeraccount mit entsprechenden Rechten zum Crawlen.

Nach der Konfiguration des Lotus Domino Server Connectors, muss die zu indizierende Datenquelle spezifiziert werden. Das kann wie folgt durchgeführt werden:

  1. Durchsuchen der Datenquelle mittels Adressbüchern, oder

Sind Inhaltsverzeichnisse die auf Datenbankdateien verweisen

  1. Direkt über die Namen der Datenquellen

Sowohl Datenquellen als auch Adressbücher könne zum Auffinden der Datenquellen konfiguriert werden.

Zur Konfiguration von Datenquellen und Adressbüchern muss das Feld Advanced Setting oben rechts im Indices Tab angehakt werden.

Konfiguration von AdressbüchernPermanenter Link zu dieser Überschrift

Um ein neues Adressbuch hinzuzufügen klicken sie auf Add Composite Property unten rechts.

Um ein Adressbuch zu konfigurieren, muss die folgende Information angegeben werden:

  • File: Ein gültiges .nsf file (z.B. names.nsf).
  • Server Key: Mailserver item key (z.B. MailServer).
  • Name jener Spalte die den Namen des Server enthält auf dem die eigentlichen Datenbankdateien liegen (Verweis)
  • Server Item: Mailfile item key (z.B. MailFile).
  • Crawl Mailbox of Users (Map Users via Addressbook): Wenn Mailboxen bestimmter Benutzer in das Adressbuch aufgenommen werden sollen.
  • Wenn diese Option aktiv ist, dann werden die Pricipals (Benutzer/Gruppen) aus dem 1. Addressbuch in der Konfiguration übernommen
  • Dazu muss es die Spalte/ das Feld ShortName im Addressbuch geben:

  • Die CN-Properties werden vom Principal entfernt sodass Gruppe/Benutzername überbleibt
  • ‘Bsp.: jone.doe@testlab.com jone.doe
  • Prinzipal von Addressbuch muss gleich sein wie aktuell angemeldeter Benutzer/Gruppe (SAML,Kerberos,...), damit die ACLs funktionieren

Konfiguration von DatenquellenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Um eine neue Datenquelle hinzuzufügen, klicken Sie auf Add Composite Property unten rechts und konfigurieren Sie diese wie folgt:

  • File: Datenquellen File Name (z.B. mail/johndoe.nsf).
  • Server: DNS oder IP Adresse des Lotus Domino Servers

Mit dem Klick auf den Save-Button oben rechts werden die Einstellungen gespeichert.

Datenbanken und MetadatenPermanenter Link zu dieser Überschrift

Standardmäßig werden nur wenige Metadaten aus den userspezifischen Datenbanken übernommen. Um alle gewünschten Metadaten zu übernehmen muss eine Mapping-Datei angelegt werden.

Mit der Option „Custom Form Configuration File Path“ können Sie ein File Pfad konfigurieren wo ein Form Konfigurationsdatei befindet.

Um die forms.xml Datei zu bearbeiten gibt es 2 Möglichkeiten:

Automatisches generieren der Mapping-DateiPermanenter Link zu dieser Überschrift

Verwenden sie dazu das Tool (forms_tool.zip) aus dem Verzeichnis:  IBM Lotus wie folgt:

java -jar ibm-domino-dbinfo.jar <servername[:port]> <username> <password> <database.nsf> [form regex] [field regex]

  • Wenn Regex leer, werden alle forms und deren Metadaten genommen, ansonsten nur jene forms die das forms regex matchen und jene Felder/Metadaten davon die das Feld regex matchen
  • Der Alias kann im IBM Domino/Lotus wie im nachstehenden Screenshot veranschaulicht eingesehen werden.

    Kopieren sie den Output anschließend in die forms.xml-Datei.

    Manuelles anlegen der Mapping-DateiPermanenter Link zu dieser Überschrift

    Öffnen sie dazu die forms.xml-Datei und fügen sie ihr eigenes Mapping hinzu.

    Beispiel.:

      <Form lotusName="content" categoryclass="blog">

                      <Title>$TITLE</Title>

                      <Metadatum lotusName="technorati" name="breadcrumbs"/>

                      <Metadatum lotusName="$UpdatedBy" name="updatedby">

                                                   <PostProcessing type="CNExtract" />

       <!--CNExtract ==> Es werden CN-Properties entfernt, sodass zB Username überbleibt</!--CNExtract>-->

                                   </Metadatum>

                    <Metadatum lotusName="OriginalModTime" name="mes:date">

                                   <PostProcessing type="ParseDateTime" format="dd.MM.yyyy HH:mm:ss z" locale="en"/>

       <!--Damit Mindbreeze das Datum interpretierten kann-->

                    </Metadatum>

                    <Metadatum lotusName="safesubject" name="content" fulltext="true" />

                    </Form>

    ...

    Diese Konfiguration bedeutet, dass alle Objekte gecrawled werden, die den Namen content haben, in der Datenbank blog liegen und die Metadaten davon wie im Beispiel gemapped werden.

    Bsp.:

    <Metadatum lotusName="technorati" name="breadcrumbs"/>

    Das lotus-Metadatum technorati wird auf das Metadatum breadcrumbs in Mindbreeze gemapped.

    Um den lotusName der Form herauszufinden, können sie den IBM Domino Administrator verwenden:

    Mit Default Einstellungen werden von Lotus Dokumente nur die Attachments indiziert, die in Rich Text Felder eingebettet sind.

    Wenn die Option „Index Not Embedded Attachments“ aktiv ist, werden alle Attachments extrahiert und indiziert.

    Document Selection PatternsPermanenter Link zu dieser Überschrift

    Es ist möglich zu crawlende Datenquellen einzuschränken. Im folgenden Beispiel werden nur die Mailboxen von Benutzern, deren Name mit „john“ beginnt, gecrawlt.

    Konfiguration User MappingPermanenter Link zu dieser Überschrift

    Wird Map Users via Address Book ausgewählt, werden die ShortName Eigenschaften des speziellen Adressbuchs “names.nsf” zur Zuordnung der Identität (ShortName) des Benutzers eines IBM Lotus Accounts (FullName) benutzt.

    Andernfalls muss ein Dateipfad für ein File, das ein Mapping für Benutzernamen enthält, angegeben werden. Dieses File wird dazu benutzt die Benutzeraccount-Namen mit den Lotus Domino Account Namen zu mappen.

    Das File ist wie ein Java-Properties File aufgebaut.

    <sso username (SAML,Kerberos,..)> = <Lotus username/FullName aus names.nsf>

    Bsp.:

    Lotus username==Im names.nsf im Feld/Spalte “FullName“

    Konfiguration IBM Lotus Principal Resolution CachePermanenter Link zu dieser Überschrift

    Der IBM Lotus Principal Resolution Cache hat folgende spezifische Einstellungen:

    • „IBM Lotus Domino Server Host“: IBM Lotus Domino FQDN oder IP Addresse
    • „IBM Lotus Domino Server Port“: TCP Port unter dem man die DIIOP-Datei erreichen kann
    • „IBM Lotus Domino Login Credential“: ein Username/Password Credential mit leserechte auf die Konfigurierte Domain Catalog und Directory Datenbanken.
    • „Directory Database“: Der Directory Database (Typischerweise names.nsf wo die Benutzer und Gruppen gespeichert sind)
    • „Domain Catalog Database“: Der IBM Lotus Domain Catalog Datenbank (Standardmäßig catalog.nsf) enthaltet die Datenbank ACL-s und Rollen für alle verfügbare Datenbanken in der Domäne.
    • „Database For Role Resolving“: Eine Liste von Datenbanken dessen Lokal definierte Rollen berücksichtigt werden.
    • Um den Caching Principal Resolution Service zu testen, können Sie die Principal Resolution Service REST API verwenden.

    Fehlererkennung und –behebungPermanenter Link zu dieser Überschrift

    Wenn keine Daten gefunden werden, kann das mehrere Ursachen haben:

    • Der Crawler kann sich nicht zum Lotus Domino Server verbinden oder die Authentifikation schlägt fehl.
      • Das Log-File log-ibmlotuscrawler_*.txt gibt Aufschluss über mögliche Probleme. Standardmäßig ist es unter folgendem Pfad zu finden:
        C:\Windows\TEMP\ log-ibmlotuscrawler_*.txt.
        Unter Linux wird folgender Pfad benutzt /var/opt/mindbreeze/log/log-ibmlotuscrawler_*.txt.
      • Der Log Level kann in der Fabasoft Mindbreeze Enterprise Konfiguration konfiguriert werden. Weitere Details finden sie im Whitepaper für Fabasoft Mindbreeze Enterprise.
    • Probleme bei der Filterung/Indizierung von Daten.
      • Im Windows Event-Log (eventvwr.exe) unter Applications nach aufgezeichneten Events suchen, die ein Problem anzeigen könnten. Auf Linux Systemen werden Warnungen und Fehler ins Syslog geschrieben.